Was den Alstertalern vorenthalten wird
Auch in den gutbürgerlichen Stadtteilen des Alstertals scheint sich die Ausländerkriminalität breit zu machen. Nur, so hat man den Eindruck, will man es den Alstertalern nicht mitteilen. In einem kleinen Bericht im „Markt“, ein kleines Anzeigenblatt für die Walddörfer und das Alstertal, wird über einen Raub berichtet, der am 8. März im AEZ stattfand. Dort ist es Zivilfahndern gelungen, zwei Taschendiebe auf frischer Tat zu stellen, als sie einer älteren Dame in einem Cafe die Geldbörse aus der Handtasche stahlen. So weit so gut.
Worauf aber in diesem Bericht verzichtet wurde, waren weitere Angaben über die Täter, ihr Alter ausgenommen.
Genaueres konnte man dem Polizeibericht entnehmen.
Bei den Tätern handelt es sich um einen 21-jährigen Algerier und einen 25-jährigen Iraker. Der 21-Jährige wurde mangels Haftgründen entlassen; der 25-jährige Beschuldigte einem Haftrichter zugeführt.
Auch die „guten“ Stadtteile werden nicht verschont bleiben von der Gewalt und Kriminalität, die sich in den vergangen Jahren in Hamburg breit gemacht hat. Die Wähler hatten vor wenigen Wochen die Möglichkeit, eine andere Politik zu wählen, sie taten es nicht – schade. Der Versuch, diese negative Entwicklung zu verschweigen, wird aber nicht gelingen.
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