NPD Wandsbek gedenkt der Opfer der RAF


Das erste Opfer der RAF wurde in Poppenbüttel ermordet. Der aus dem schleswig-holsteinischen Vorort Hoisbüttel stammende Polizist Norbert Schmid versah in der Nacht zum 22.10.1971 seinen Dienst im Umfeld seines Polizeireviers Wenzelstraße. In der Nähe des S-Bahnhofes Poppenbüttel erblickte er die gesuchte RAF-Terroristin Margrit Schiller und forderte diese auf, stehen zu bleiben. Darauf wurde er von dem Terroristen Gerhard Ernst Müller mit drei Pistolenschüssen erschossen. Sein Streifenkollege Heinz Lemke wurde am Fuß getroffen. Müller wurde 1976 vom Landgericht Hamburg lediglich zu einer Gefängnisstrafe von 6 1/2 Jahren verurteilt. Der damalige Generalbundesanwalt am Bundesgerichtshof Siegfried Buback, welcher später ebenfalls von der RAF ermordet wurde, wurde in seiner Arbeit vom damaligen Bundesjustizminister und späteren SPD- Parteivorsitzenden Hans-Jochen Vogel und weiteren sogenannten Sozialdemokraten behindert. Lediglich Helmut Schmidt bildete hier eine Ausnahme. Weitere Mithelfer, Anwälte oder Sympathisanten der RAF waren u. a. Otto Schily und Hans Christian Ströbele. Der jetzige Bundestagsabgeordnete der Grünen Ströbele war nicht nur der Verteidiger von Andreas Baader, sondern 1978 auch der Gründer, der damals auf Westberlin begrenzten linksalternativen Tageszeitung „taz“. Viele der RAF-Täter und deren Unterstützerumfeld wurden niemals zur Rechenschaft gezogen oder nur mit Samthandschuhen angefaßt. Die ehemalige Terroristin Susanne Albrecht ist heute Gymnasiallehrerin in Bremen. Die bis Anfang 2008 presserechtlich verantwortliche Herausgeberin der „Angehörigenhilfe für die Verwandten und Kampfgenossen der in Stuttgart-Stammheim einsitzenden RAF-Mitglieder“, Christiane Schneider, sitzt heutzutage für die Linkspartei in der Hamburgischen Bürgerschaft und hetzt dort fast in alter RAF-Diktion gegen alles rechts von der CDU. Bis vor wenigen Jahren vertrieb sie RAF-Devotionalien, unter anderen ein Puzzle mit der geschmacklosen Aufschrift: „Ulrike lebt“. Gemeint sei hier die RAF-Anführerin und das ehemalige KPD-Mitglied Ulrike Meinhof. Die seit 2006 in Hamburg wohnende Irmgard Möller bezeichnete noch vor wenigen Jahren mehrmals in Zeitungsinterviews die Tötung von Hans Jürgen Ponto als “ganz bestimmt keinen Fehler“. Insgesamt kostete der linke Terror der Roten Armee Fraktion 34 Menschen das Leben. Viele von ihnen sind in das Visier der RAF geraten, weil sie sich antikapitalistisch und zivilcouragiert für das deutsche Gemeinwohl einsetzten und deshalb vermeidliche Nazis oder Angehörige des verhaßten Bürgertums waren. Namentlich seien hier Hanns Martin Schleyer und Detlev Rohwedder genannt. Letzterer versuchte zu verhindern, daß das zumeist angelsächsische oder französische Kapital die Volkswirtschaft der ehemaligen DDR zerschlug und durch die Deindustrialisierung Millionen von Volksgenossen in Mitteldeutschland um ihren Arbeitsplatz und Wohlstand gebracht wird. Nach dessen Ermordung hatten die Kräfte hinter Helmut Kohl und anderen westdeutschen Politikern freie Bahn. Als Stichwort sei der Leuna-Skandal um Helmut Kohl und den französischen Konzern Elf Aquitaine genannt. Hier kann man sehr gut erkennen, daß die RAF keine Organisation war, welche soziale Ziele verfolgte, sondern vielmehr verfolgten sie – bewußt oder unbewußt – von den BRD Geheimdiensten beeinflusst, Ziele, die sich gegen die Soziale Marktwirtschaft, die hart arbeitende Mittel- und Oberschicht und das deutsche Volk im allgemeinen stellten. Als Mahnung vor den Folgen von Klassenwahn und Antifaschismus versammelten sich Mitglieder und Sympathisanten der Wandsbeker NPD am Norbert-Schmid-Platz in Hummelsbüttel. Möge sich der rote Terror der RAF und der Stasi niemals wiederholen. Dafür müssen wir aber wachsam bleiben und Parteien wie die SPD, GAL und die in Linkspartei umbenannte SED/PDS kritisch beobachten. Die Opfer der roten Gewalt mahnen zur Wachsamkeit.



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