Jenfeld in Angst


Nachdem der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte und dann auch das Bundesverfassungsgericht die nachträglich verhängte Sicherheitsverwahrung für rechtswidrig erklärt hatte, werden selbst Schwerverbrecher, bei denen nicht ausgeschlossen werden kann, daß noch eine Gefahr von ihnen ausgeht, aus der Haft zu entlassen.
So geschehen jetzt in Hamburg – Jenfeld.
Seit Anfang des Jahres wohnen nun Sexualstraftäter und Mörder in einem Mehrfamilienhaus in Jenfeld und werden wieder auf die Öffentlichkeit losgelassen.
Auch wenn die Täter durchgehend von der Polizei überwacht werden sollen, kann man nicht davon ausgehen, daß die Anwohner dort wirklich vor solchen Tätern geschützt sind.
20 Polizeibeamte sind für den ersten Entlassenen rund um die Uhr im Einsatz. Zusätzlich soll ein privater Sicherheitsdienst engagiert worden sein. Für diesen Irrsinn wird der Hamburger Senat insgesamt wohl monatlich rund 100.000 Euro ausgeben müssen.
Seit Tagen halten nun Anwohner Mahnwachen vor dem Gebäude ab. Sie haben Angst um ihre Familien; und sie haben vor allem Unverständnis und Wut über die Entscheidung des Senates, der ihnen ohne zu fragen Schwerverbrecher und Mörder vor die Tür gesetzt hat.
Sie und wir fordern, daß endlich lebenslange Freiheitsstrafe auch tatsächlich lebenslanger Freiheitsentzug bedeutet.
Wir Nationaldemokaten werden den Protest der Bürger vor Ort unterstützen und den Versagern in Senat und Bürgerschaft Dampf machen.




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