Alle Parteien befürworten die Ausbeutung der Ärmsten der Armen


In der Bezirksversammlung Wandsbek haben CDU, SPD, FDP, GAL und die PDS einen interfraktionellen Antrag gestellt, der vorsieht, daß alle 1-Euro-Jobs im Bezirk Wandsbek erhalten bleiben sollen. Derzeit gibt es 1.850 Zwangsarbeitsplätze im Bezirk. Sie argumentieren, daß in den sozial benachteiligten Stadtteilen die Infrastruktur zusammenbrechen würde. Dort wären die Bürger auf Suppenküchen, die Tafel, Kleiderkammer, Möbelkiste, Fahrradwerkstatt, Hartzfriseur und ähnliche Einrichtungen dringend angewiesen, da sie sich diese Gegenstände und Dienstleistungen ansonsten nicht leisten könnten. Sie geben also zu, daß man mit Hartz IV nicht wirklich existieren und halbwegs menschenwürdig leben kann. Auf die Idee, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze mit einem gesetzlichen Mindestlohn zu schaffen, kommen diese Vertreter einer abgehoben Politikerkaste natürlich nicht. So dreht sich die Abwärtsspirale unaufhörlich und immer schneller weiter. Die Binnennachfrage, insbesondere in Stadtteilen wie Steilshoop, Jenfeld oder in der Rahlstedter Großlohesiedlung, geht immer weiter zurück. Die Arbeitslosen, Rentner und Geringverdiener erwerben ihre Gebrauchsgüter bei Discountern, 1-Euro-Läden oder oben genannten staatlichen Einrichtungen. Der regionale Mittelstand geht zugrunde. Der Schlachter, der Bäcker, der Fahrradladen oder die Wäscherei muß schließen und deren Angestellten werden so ebenfalls zu Sozialfällen. Entlarvend ist hierbei die große Koalition von der FDP bis zu der Linken. Die PDS hatte in der Koalition mit der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus für die Einrichtung von über 30.000 1-Euro-Jobs votiert und war auch bei der Privatisierung von öffentlichen Wohnungen und anderer Infrastruktur ganz vorne dabei. Sie könnte genauso gut auch eine Koalition mit der FDP oder CDU eingehen. Allen Parteien geht es vor allem darum, möglichst viel Arbeitskraft und Geld aus dem deutschen Volk herauszuquetschen, um selbst in Saus und Braus zu leben und Banken sowie Ausländer mit deutschen Geldern zu alimentieren. Bei der einen Partei stehen mehr die Banken im Vordergrund, bei den anderen Parteien eher die Zuwanderer. Deutsche Interessen zu vertreten, gilt als antiquiert oder gar faschistisch. Volksvertreter sind die BRD-Politiker jedenfalls nicht. Wer diese wählt, ist selber schuld, wenn er bald für einen Euro die Stunde arbeiten gehen muß.



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